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Von einer chronisch spontanen Urtikaria spricht man, wenn die Symptome (Quaddeln und/oder Schwellungen) länger als sechs Wochen auftreten. Bei chronisch spontaner Urtikaria handelt es sich um eine Erkrankung, die unabhängig von äußeren Reizen, also spontan, auftritt.1

 

Bei rund 40–45 % aller Patienten besteht eine eindeutige Verbindung zur Autoimmunität. Urtikaria ist bei diesen Patienten normalerweise schwerwiegender und auch schwieriger zu behandeln.1

Bei den verbleibenden 55–60 % der Patienten ohne Autoimmunreaktion liegen nur wenige Erkenntnisse über die Ursache oder Entstehung der Krankheit vor.1

Urtikaria Patientenbroschüre

Die Urtikaria Patientenbroschüre gibt Ihnen Hilfestellungen zum Umgang mit Urtikaria sowie zahlreiche Informationen zur Erkrankung:

Krankheitsdauer der UrtikariaDauer2

Bei Patienten mit Urtikaria, bei denen es zu Schwellungen (Angioödem) im tiefen Gewebe kommt, besteht möglicherweise ein erhöhtes Risiko für eine Krankheitsdauer der Urtikaria von 12 Monaten oder länger.2

Bei den meisten dauert die Krankheit zwischen 1 und 5 Jahren, aber bei mindestens 10% der Betroffenen kann sie auch länger als 5 Jahre dauern.6,7

29 - 65% nur Quaddeln

33% - 67% Quaddeln & Schwellungen

1 - 13% nur Schwellungen2

Die Folgen für die Lebensqualität ...

Urtikaria wirkt sich negativ auf die Lebensqualität aus. Häufig beinhaltet dies auch Schlafmangel und psychologische Begleiterscheinungen wie Depression und Angstgefühl.2

Die Forschung geht davon aus, dass die negativen Folgen für Patienten mit Urtikaria ähnlich sind wie die Auswirkungen bei Patienten mit ischämischen Herzerkrankungen – Betroffene fühlen sich ebenso antriebslos, sozial isoliert und emotional aufgewühlt.3,4 Häufig scheiternde Bemühungen, eine zugrundeliegende Ursache der Urtikaria zu ermitteln, die unvorhersehbaren Symptome und die hohe Belastung der Erkrankung führen sowohl bei den Patienten als auch Ärzten zu Frustration.2

Das sagen die Experten...

OÄ Dr. in C. Bangert

„Die csU wird aufgrund der Unberechenbarkeit der Schübe, der möglichen auftretenden Angioödeme und des starken Juckreizes von den Patienten als eine äußerst belastende Hauterkrankung empfunden und rangiert in der Einschränkung der Lebensqualität unmittelbar hinter chronischem Pruritus und Akne (Abbildung Abb. 1). Häufig sind die Patienten arbeitsunfähig.“

OÄ Dr. in C. Bangert
Ärzte Woche, Sonderdruck Juli 2016

Abbildung 1

 

Formen der Urtikaria5

Akut, chronisch oder auch ausgelöst durch Druck. Urtikaria kann in den unterschiedlichsten Formen auftreten. In der folgenden Tabelle finden Sie einen Überblick über die Formen der Urtikaria:

Formen Unterformen Merkmale
Spontane Urtikaria Akute, spontane Urtikaria Quaddeln und/oder Angioödeme (Schwellungen), dauert bis zu 6 Wochen an
Chronische, spontane Urtikaria Quaddeln und/oder Angioödeme (Schwellungen), hält länger als 6 Wochen an
Physikalische Urtikaria Urtikaria factitia Häufigste Form, Quaddeln treten durch mechanische Scherkräfte nach 1 bis 5 Minuten auf
Verzögerte Druckurtikaria Auslösung durch statischen Druck, Quaddeln treten mit einer Verzögerung von 3-12 Stunden auf
Kälteurtikaria Auslösender Faktor: kalte Gegenstände, Luft, Flüssigkeiten oder Wind
Wärmeurtikaria Auslösender Faktor: lokalisierte Wärme
Lichturtikaria Die Lichturtikaria wird innerhalb von Minuten durch UV- und/oder sichtbares Licht ausgelöst
Vibratorische Urtikaria Auslösender Faktor: Vibrationen, z.B. Presslufthammer
Andere Urtikaria-Formen Aquagene Urtikaria Auslöser: Kontakt mit Wasser
Kontakturtikaria Durch lokalen Kontakt mit Urtikaria auslösenden Substanzen
Cholinergische Urtikaria Auslösung durch Erhöhung der Körperkerntemperatur, verursacht durch z.B. Anstrengung oder scharfe Speisen

Referenzen

  1. Asthma and Allergy Foundation of America (AAFA) website. "Chronic Urticaria (Hives)." Accessed July 2017. Available at: http://www.aafa.org/display.cfm?id=9&sub=23&cont=328
  2. American Academy of Allergy Asthma & Immunology (AAAAI) website. "Skin Allergy Overview." Accessed July 2017. Available at: http://www.aaaai.org/conditions-and-treatments/allergies/skin-allergy.aspx
  3. Maurer M et al. Allergy 2011; 66:317-30.
  4. Axelrod S, Davis-Lorton M. Mt Sinai J Med 2011; 78:784-802.
  5. Augey F et al. Eur J Dermatol 2011; 21(3):349-53.
  6. csU-Therapieleitfaden der csU-Arbeitsgruppe, August 2014.