Was Sie ergänzend im Alltag tun können

Auch während einer Behandlung können Juckreiz oder Hautreaktionen weiterhin auftreten. Ergänzende Maßnahmen im Alltag können helfen, die Haut zu beruhigen und Beschwerden zu lindern. Sie ersetzen jedoch nicht das Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, wenn Ihre Symptome anhalten oder sich verschlechtern.

Die Haut beruhigen

  • Nehmen Sie kurze, kühle Duschen.
  • Tragen Sie lockere, atmungsaktive Kleidung.
  • Achten Sie auf eine angenehm kühle Umgebung.
  • Verwenden Sie Cremes oder Lotionen ohne Duftstoffe.

Schützen Sie Ihre Haut

  • Tragen Sie Ihre Nägel kurz und glatt, um Kratzen zu vermeiden.
  • Tragen Sie nachts weiche Baumwollhandschuhe, wenn Sie dazu neigen, im Schlaf zu kratzen.
  • Verwenden Sie täglich feuchtigkeitsspendende Produkte ohne Duftstoffe und Alkohol.
  • Vermeiden Sie heißes Wasser beim Baden, verwenden Sie stattdessen kühles oder lauwarmes Wasser und milde Reinigungsprodukte.
  • Wählen Sie milde Waschmittel für empfindliche Haut.
  • Tragen Sie Handschuhe, wenn Sie mit Chemikalien oder Reinigungsmitteln arbeiten Stress reduzieren und entspannen.

Stressbewältigung ist besonders wichtig für Menschen mit chronischer Urtikaria, da die Erkrankung selbst belastend sein kann. Ergänzend zur Behandlung können Entspannungstechniken das Wohlbefinden fördern.

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Stress reduzieren und entspannen

Viele Menschen mit chronischer Urtikaria erleben Stress als zusätzliche Belastung im Alltag. Entspannungstechniken können ergänzend zur medizinischen Behandlung dazu beitragen, das Wohlbefinden zu unterstützen.

Achtsamkeitsübungen oder Meditation

  • Progressive Muskelentspannung
  • Autogenes Training
  • Yoga oder sanfte Dehnübungen
  • Atemübungen zur bewussten Entspannung
  • Entspannende Spaziergänge oder leichte Bewegung an der frischen Luft